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Ausrüstung

Getreu dem Motto "My Car is my Home" haben wir uns ein möglichst stabiles Gefährt zugelegt, einen Toyota Landcruiser Heavy Duty (HZJ78), auch Buschtaxi genannt, der uns auch schon 2002 auf unserer ersten Seidenstraßen-Tour begleitet hat.
Dieser Geländewagen hat den Vorteil, dass man ihn wegen der einfachen Konstruktion auch ohne Computer und Fehlerdiagnosesystem reparieren kann. Obwohl die Serienversion unseren Wünschen schon sehr nahe kam, war noch einiges zu verändern.

Die Stoßstangen zeigten sich schon bei unserer ersten Tour in die Sahara als Schwachpunkt und wurden durch australische Modelle ersetzt. Das Dachträgersystem erfüllt zwei Aufgaben. Es wirkt durch die Luftschicht zwischen Autodach und Träger als Isolator und erlaubt eine sehr flexible Montage des Dachzeltes und der Kisten.
Das Fahrwerk wurde verstärkt und eine doppelte Beifahrersitzbank eingebaut. Der Zusatztank erweitert den Dieselvorrat auf 210 Liter.
Geschlafen wird im Dachzelt oder notfalls auch im Auto auf den Staukisten; bei großer Kälte mit Luftstandheizung.

Galerie

Die Einbauten sollten möglichst staubdicht und robust sein. Unsere Staukästen wurden deshalb nach dem gleichen Prinzip wie die Transportkisten für Bühnentechnik angefertigt. Vor den Staukästen ist rechts die Küchenbox mit einer Kompressorkühltruhe montiert. Damit uns der Strom nicht ausgeht, haben wir eine Solaranlage auf dem Dach. Gekocht wird mit Expeditionskochern, die mit Benzin betrieben werden.
Sauberes Trinkwasser ist während unserer Reise das A und O. Andreas hat eine Wasseraufbereitungsanlage auf kleinstem Raum mit Spezialfiltern konstruiert, die sich schon bei unserer ersten Tour sehr bewährt hat. Wir verfügen über 44 Liter Wasservorrat, den wir mit Wassersäcken auf 120 Liter erweitern können.
Toilette und Badewanne Fehlanzeige.